Forschungsprojekt Köln - Trennerlass

Leistungsfähigkeit dezentraler RW-Behandlungsanlagen

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden die hydraulische und die stoffliche Leistungsfähigkeit (siehe auch den Versuchsstand bei IKT Gelsenkirchen) sowie die Dauerhaftigkeit und der Betrieb von dezentralen RW-Behandlungsanlagen untersucht und vergleichend gegenüber gestellt. Dies erfolgte sowohl in labortechnischen Versuchen als auch mittels In-Situ-Versuchen.

Mittels der Laboruntersuchungen erfolgte im 1. Schritt die Prüfung der hydraulischen Leistungsfähigkeit der Systeme. Im Anschluss wurde der Rückhalt der Stoffparameter AFS, MKW und der Schwermetalle Kupfer und Zink untersucht. Hierbei wiesen die Systeme teilweise hohe Leistungsfähigkeiten auf.

Während der Betriebsüberwachung verschiedener dezentraler Systeme in zwei Einzugsgebieten über einen Zeitraum von einem Jahr erfolgte eine regelmäßige Überprüfung z. B. der Schlammspiegel und der Filterdurchlässigkeit sowie des Notüberlaufs mittels Ultraschallsonde. Die Systeme erwiesen sich sowohl in der Herbst- als auch in der Winterperiode als zuverlässig. Eine Abschätzung der Betriebskosten konnte auf Grundlage der ermittelten Betriebsaufwendungen erfolgen.

Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf die im Trennerlass geforderte Vergleichbarkeit von dezentralen und zentralen Behandlungssystemen hinsichtlich der stofflichen Wirksamkeit gelegt, die mittels Annahmen verschiedener Stofffrachten und Wirkungsgraden nachgewiesen werden sollte.

Die Hydro-Ingenieure GmbH wurde mit der Projektleitung und der fachtechnischen Beratung während des zweijährigen Projektes beauftragt. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist voraussichtlich im Sommer 2011 zu erwarten.




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