Energieautarke Gruppenkläranlage Weilerbach
Umwandlung in eine anaerobe Schlammstabilisierung (Faulung)
Nachfolgende Maßnahmen sind zur Umsetzung der Konzeption erforderlich. Zur Gewinnung organischer Substanz und zur Entlastung der Belebungsbecken wird ein Vorklärbecken zur Grobentschlammung neu errichtet. In den Belebungsbecken wird die Steuerung der intermittierenden Denitrifikation weitergehend optimiert. Die eingesetzten Motoren werden bezgl. ihrer Effizienzklasse überprüft und ggf. ausgetauscht.
Der aus der biologischen Reinigungsstufe abgezogene Überschussschlamm wird in einem vorhandenen Vorlagebehälter homogenisiert, zwischengespeichert und danach maschinell entwässert.
Der eingedickte Überschussschlamm wird zusammen mit dem in der Vorklärung abgezogenen Primärschlamm über einen Wärmetauscher einem Hochlastfaulbehälter zugeführt. Durch die mit diesem Verfahren gegebene hohe Raumbelastung können hohe Abbauraten der
organischen Bestandteile und damit eine optimierte Klärgasausbeute erreicht werden. Zur Nutzung der im Faulschlamm enthaltenen Restgasmengen wird in einer der beiden vorhandenen
Kammern des Schlammsilos eine Nachvergärung eingerichtet.
Das gewonnene Klärgas wird einem Gasspeicher zugeführt. Das erzeugte Klärgas wird vollständig in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) verwertet und in elektrischen Strom und Wärme umgewandelt.
Durch die Verfahrensumstellung wird sich der Klärschlammanfall voraussichtlich um rd. 30% verringern. Neben den geringeren Kosten für die landwirtschaftliche Verwertung werden sich auch die Kosten für die benötigten Entwässerungshilfsstoffe in gleichem Maße reduzieren.
Haben Sie Interesse an weiteren Informationen zu diesem Projekt, so steht Ihnen telefonisch unser Herr Krieger unter 0631 / 205 80-11 gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie einfach eine E-mail an

